Bundesnetzagentur startet dritte Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land

19. September 2017

Die Bundesnetzagentur hat die dritte Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land für den Gebotstermin 1. November 2017 gestartet. Für diesen Gebotstermin beträgt das Höchstgebot wie in den ersten beiden Runden 7 ct/kWh – abzugeben für den Referenzstandort. Die Gebote mit dem niedrigsten Gebotswert erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der jeweiligen Ausschreibungsrunde erreicht ist. Für diese Runde beträgt es 1.000 Megawatt.

 

Teilnahmevoraussetzung für Gebote zu Windenergieanlagen an Land ist grundsätzlich, dass die Anlage eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erhalten hat und die Genehmigung im Anlagenregister bei der Bundesnetzagentur drei Wochen vor dem Gebotstermin registriert wurde. Das Ende der Meldefrist der Genehmigungen für diese Ausschreibungsrunde ist der 11. Oktober 2017. Die installierte Leistung der eingegangenen Genehmigungen wird zeitnah nach dem Ende der Meldefrist bekanntgegeben. Sämtliche Regelungen für Bürgerenergiegesellschaften bleiben in dieser Runde unverändert. Sie können weiterhin mit einem Windertragsgutachten an der Ausschreibung teilnehmen und eine Genehmigung nachreichen. Für die ersten beiden Gebotstermine 2018 werden Regelungen für Bürgerenergiegesellschaften gesetzlich nicht angewendet.

 

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