Engagement für Artenvielfalt erfordert mehr Flexibilität der Maßnahmen

22. September 2017

In einer Studie im Rahmen des so genannten F.R.A.N.Z.-Projekts hat das Thünen-Institut für Ländliche Räume untersucht, wie Rahmenbedingungen gestaltet sein müssen, damit Landwirte mehr Maßnahmen zur Artenvielfalt umsetzen. 

44 Landwirte und mehrere landwirtschaftliche Berater aus ganz Deutschland wurden befragt. Das Ergebnis: Sowohl harte Faktoren wie die Wirtschaftlichkeit als auch weiche Faktoren wie das Image entscheiden über die Umsetzung von Maßnahmen. Um eine bessere Akzeptanz zu erreichen, müssten die Maßnahmen flexibler an regionale Ansprüche angepasst werden.

In dem F.R.A.N.Z.-Projekt werden auf bundesweit 10 konventionellen Betrieben Naturschutzmaßnahmen umgesetzt und neu entwickelt. Einer der Betriebe liegt im Kreis Gütersloh. Er wird betreut und beraten durch die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft. Bundesweit koordiniert wird das Projekt über die Michael Otto Stiftung sowie den DBV. Zudem wird es umfassend wissenschaftlich begleitet.

Die F.R.A.N.Z.-Studie liegt zum Download bereit unter www.franz-projekt.de.

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