Erneut Stalleinbrüche in Westfalen-Lippe

20. Oktober 2017

Erneut haben Tierrechtler in dieser Woche Aufnahmen von verletzten und kranken Schweinen in Krankenbuchten veröffentlicht, die bei Stalleinbrüchen in landwirtschaftlichen Betrieben, u.a. in den Kreisen Paderborn, Warendorf, Höxter und Minden-Lübbecke entstanden sein sollen. Mit einer Pressemitteilung hat der WLV-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe auf die mediale Verwertung reagiert. Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des Bezirksverbandes und des WLV-Veredlungs¬ausschusses, sagte: „Wir lehnen Stalleinbrüche kategorisch ab, sind aber offen für Kritik und nehmen diese sehr ernst.“ 

Das Wohlergehen der gehaltenen Tiere stehe an erster Stelle eines Betriebsleiters. Tote oder verletzte Tiere wolle keiner. Die Behandlung kranker Tiere liege im persönlichen und wirtschaftlichen Interesse der Tierhalter. Beringmeier ist überzeugt: „Die überwiegende Zahl der Bauern handelt vorbildlich.“

Das Thema Stalleinbrüche und die Vielzahl der damit zusammenhängenden Fragen wird der WLV in den nächsten Wochen im Landesvorstand, im Landesverbandsausschuss und auch mit den Kreisgeschäftsführern umfassend beraten.

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