GAP-Vorschläge: WLV für stärkere Degression der Direktzahlungen und Förderung der Tierhaltung

01. Dezember 2017

Mit Wohlwollen reagieren die Bauern in Westfalen-Lippe auf die Überlegungen der EU-Kommission zur künftigen Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Dieses Fazit zieht WLV-Präsident Johannes Röring nachdem die Kommission am Mittwoch ihre Vorschläge vorgelegt hatte.

„Wir begrüßen das Bekenntnis, am bewährten „Zwei-Säulen-Modell“ der Agrarpolitik und einer starken Unterstützung der Landwirtschaft auch nach 2020 festzuhalten“, sagte Röring. „Die Agrarzahlungen der EU bleiben ein wichtiger Beitrag zum Einkommen der heimischen Bauernfamilien. Zugleich wollen wir die Debatte über eine stärkere Förderung der kleinen und mittleren Betriebe offensiv begleiten. Nicht nur Teile der Gesellschaft, sondern auch viele Landwirte in Westfalen-Lippe haben große Sympathie für diesen Gedanken.“

Nach WLV-Ansicht bleibt neben der direkten Einkommensstützung eine gut ausgestattete „2. Säule“ der Agrarpolitik zur Stärkung des Umwelt- und Klimaschutzes wie auch der Tierhaltung wichtig. 

 

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