Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller zeigt sich beeindruckt vom WLV-Uganda-Projekt

(Foto: Peter Berger, Borkener Zeitung)

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Über 100 Millionen Menschen werden wegen ihres Glaubens unterdrückt  und verfolgt. Die Fluchtursachen sind vielfältig. Kriege, Kampf um Land und die Flucht aus Überlebensgründen gehören dazu. In dieser Situation ist die Aufgabe der Entwicklungspolitik wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.

Vor diesem Hintergrund besuchte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller im Oktober 2016 auf Einladung von Johannes Röring die Jugendburg Gemen, um gemeinsam mit Vertretern aus Eine-Welt-Gruppen und Hilfsprojekten aktuelle Linien in der Entwicklungspolitik zu diskutieren. Im Rahmen des Gesprächs mit BM Dr. Müller stellten WLV-Präsident Johannes Röring und die WLV-Referentin Laura Jacobs das hiesige Uganda-Projekt vor, dessen Hauptziel der Aufbau genossenschaftlicher Strukturen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse ugandischer Bauernfamilien ist. BM Müller zeigte sich vom Fortlauf des Projektes begeistert: "Das ist ein tolles Projekt, das bei den Lebensverhältnissen der Menschen ansetzt und insbesondere das so wichtige Thema Bildung in den Mittelpunkt rückt."

Bereits seit 2014 fördert der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband das „Integrierte Ländliche Entwicklungsprojekt zur Armutslinderung durch Stärkung und Förderung des Gemeinschaftswesens im Nakasongola Distrikt“, das vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit mitfinanziert wird. Im Rahmen der Projektförderung sollen über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren Maßnahmen ergriffen werden, um die Lebensumstände der Menschen vor Ort in Uganda zu verbessern und insbesondere den Bereich der Landwirtschaft und des Gesundheitswesens fortzuentwickeln.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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