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11 Februar 2012
Landwirtschaft in der Region
Der Kreis Paderborn gliedert sich in zwei Bereiche, das Niederungsgebiet im Nordwesten und das Höhengebiet im Südosten.
Das Niederungsgebiet ist gekennzeichnet durch zumeist sandige Böden der Westfälischen Bucht. Stellenweise treten lehmige Böden als Ausläufer der Soester Börde und entlang der Lippe auf. Angebaut wird hauptsächlich Getreide und Mais, stellenweise Zuckerrüben, Kartoffeln und Sonderkulturen (Spargel, Erdbeeren). Die Veredlungswirtschaft (Schweine, Geflügel) wird intensiv betrieben. Milchvieh und Rinderhaltung finden wir häufig in den zahlreichen Feuchtwiesengebieten.
Das Höhengebiet (Paderborner Hochfläche) ist gekennzeichnet durch lehmige Kalksteinverwitterungsböden, oft nur flachgründig und steinreich. Getreide und Raps werden großflächig angebaut. In den Bachtälern und dessen Hängen wird das Dauergrünland von Milchviehbetrieben genutzt. Die Schweinemast hat in den letzten Jahren zugenommen. Im Übergang zum Sauerland und Eggegebirge weist die Hochfläche einen hohen Waldanteil auf.
Die Landwirtschaft in Zahlen
Die insgesamt ca. 2.400 landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschaften ca. 62.000 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 25 ha. Der Strukturwandel schreitet im Kreis Paderborn voran. Die Anzahl der Betriebe unter 50 ha nimmt ab, die Anzahl der Betriebe über 50 ha nimmt zu, wobei die Anzahl landwirtschafticher Betriebe insgesamt sinkt.
Im Kreisgebiet gibt es ca 1.200 Rinderhalter, davon 500 Milchviehhalter, 900 Schweinehalter davon 400 Sauenhalter, 600 Geflügelhalter, 400 Pferdehalter und 200 Schafhalter.

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