Kein „weiter so“ im Leitungsbau durch den Kreis

29. September 2017

WLV-Kreisvorstand fasst einstimmigen Beschluss

Aufnahme von den inzwischen abgeschlossenen Stromleitungsbauarbeiten in Raesfeld. Foto: WLV

Der Kreisvorstand Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband hat in seiner gestrigen Sitzung intensiv über die aktuellen Energieleitungsbauvorhaben diskutiert, von denen der Kreis Borken betroffen ist - zuvorderst die jüngst in die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gestartete Gleichstromverbindung A-Nord, die von der Firma Amprion vorangetrieben wird. Der Suchkorridor für die vornehmlich mit Erdkabeln geplante Trasse verläuft mitten durch den Kreis Borken.

Zum Energieleitungsausbau insgesamt hat der Vorstand gestern eine Position einstimmig verabschiedet: "Der WLV Kreisverband Borken lehnt jede weitere Energieleitung durch landwirtschaftliche Nutzflächen im Kreis Borken ab, die dem Fernleitungstransport der Energieträger Strom, Gas und Öl dienen."

Den vollständigen Beschlusstext finden Sie hier.

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