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Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

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5. Februar 2010

Möllers: „Landwirtschaft bleibt auf Flankenschutz im Markt angewiesen“

Die Bauern und die Liberalen in Nordrhein-Westfalen sind sich einig: Beide wollen mehr Markt, sehen aber auch künftig die Politik in der Pflicht, die Landwirtschaft beim Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit flankierend zu unterstützen. Dieses Fazit zog WLV-Präsident Franz-Josef Möllers nach einem Spitzentreffen mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Innovationsminister Prof. Pinkwart (FDP), Anfang der Woche in Düsseldorf.

„Neben der Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen bleibt die Verteidigung angemessener Direktzahlungen für die europäischen Landwirte die zentrale Aufgabe der Agrarpolitik der kommenden Monate und Jahre. Nur so können wir unsere im weltweiten Maßstab sehr hohen Produktionsstandards und die vielfältigen Leistungen der heimischen Landwirtschaft vergüten, denn der Markt tut dies nicht“, sagte Möllers.

Prof. Pinkwart forderte die heimischen Landwirte auf, weiter alles zu tun, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die eigenbetriebliche Risikovorsorge auszubauen. Wo Wettbewerbsverzerrungen im Markt existierten, müssten diese beseitigt werden. Der WLV begrüßte diese klaren Aussagen und bekräftigte gegenüber Pinkwart seine Forderungen nach Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage, der weiteren Absenkung des deutschen Agrardieselsteuersatzes auf das französische Niveau und der Verabschiedung von praktikablen Schwellenwerten beim Import von GVO-Futtermitteln aus Übersee.

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