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Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

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5. März 2010

Fotovoltaik bleibt trotz Kürzungen für Landwirte interessant

Wie erwartet hat das Bundeskabinett am Mittwoch Kürzungen bei der Erzeugung von Solarstrom beschlossen. Trotz der sinkenden Förderung kann die Errichtung von Fotovoltaikanlagen nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes auch künftig ein zweites Einkommensstandbein für Landwirte bleiben.

Die Förderung neuer Dachanlagen soll ab dem 1. Juli 2010 um 16 Prozent sowie für Solarparks auf Freiflächen um 15 Prozent gekürzt werden. Bei Konversionsflächen wie ehemalige Truppenübungsplätze oder belastete Industriegebiete sind es elf Prozent. Auf reinen Ackerflächen wird es gar keine Förderung mehr geben,

Gerade bei Dachanlagen sieht der DBV weiter eine Zukunft. Bereits begonnene Investitionsvorhaben können durch die vom Berufsstand geforderte und vom Kabinett beschlossene Verschiebung der Kürzung auf den 1. Juli 2010 noch zu den bestehenden Bedingungen umgesetzt werden. Laut einer aktuellen Befragung des Konjunkturbarometers Agrar wollen die deutschen Bauern im ersten Halbjahr 2010 etwa drei Milliarden Euro in Fotovoltaikanlagen investieren.


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