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23 Juli 2010
Getreidemarkt mit Licht und Schatten
Gestern hat der DBV seinen ersten Erntebericht vorgelegt. In diesem sind die Informationen aus Westfalen-Lippe eingeflossen. In den Berichten der Medien liegt das Hauptaugenmerk auf den geringeren Erträgen. Laut AMI wirken sich diese auf den (Getreide)Märkten Preis steigernd aus. Sie berichtet von einer lebhaften Nachfrage der Futterwirtschaft, die oftmals hohe Prämien akzeptiere. Hinzu komme eine starke Konkurrenz durch die Betreiber von Biogasanlagen, die mit Blick auf die oftmals schwach entwickelten Maisbestände ihre Rohstoffbasis verbreitern.
Bei der Weizenernte zeichnen sich laut AMI in diesem Jahr große Schwankungen hinsichtlich Menge und Qualität ab. Vor allem bezüglich des Rohproteingehaltes weisen die ersten Druschergebnisse eine weite Spanne auf. Aus dem Westen wird häufig über einen hohen Schmachtkornanteil, verbunden mit niedrigen Hektolitergewichten, berichtet. Im Süden scheint es dagegen bei guten Erträgen eher Probleme mit den Eiweißwerten zu geben.




