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Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

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3 Februar 2012

Nahrungsmittel dämpfen Inflation

Die Verbraucherpreise für Lebensmittel sind über viele Jahre hinweg deutlich langsamer angestiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Dies geht aus dem Situationsbericht 2012 des DBV hervor. Von 1991 bis 2007 stiegen die Verbraucherpreise im Durchschnitt um 2,0 Prozent, die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel hingegen nur um 1,1 Prozent. Nach dem Hoch der Nahrungsmittelpreise im Jahr 2008 waren die Preise für Nahrungsmittel 2009 wieder deutlich rückläufig und bewegen sich seitdem etwas über der allgemeinen Inflationsrate.

Der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel an den gesamten Konsumausgaben nimmt seit Jahren ab. Im Jahr 2010 gaben die privaten Haushalte in Deutschland nur noch 11,0 Prozent ihrer Konsumausgaben für Nahrungsmittel aus. Gründe für den langfristigen Rückgang des Anteils der Nahrungsmittelausgaben liegen in den Einkommenssteigerungen und in dem unterdurchschnittlichen Anstieg der Nahrungsmittelpreise.

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