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2 Juni 2009 | Kreisverband Siegen-Wittgenstein
„Danke, jetzt reicht`s! Endlich einen Rettungsschirm für Bauern“
Bauern aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein bei Demonstration im Frankfurter Bankenviertel
Kreis Siegen-Wittgenstein. 200 Traktoren und über 2000 Landwirte machten am Freitag das Frankfurter Bankenviertel zum Zentrum ihres Protestes. Unter dem Motto „Danke, jetzt reicht´s! Endlich einen Rettungsschirm für Bauern“ setzten sie ihre Forderungen nach einem Krisenpaket für die Landwirtschaft vor der beeindruckenden Kulisse der Bankentürme ins Bild. Auch 20 Bäuerinnen und Bauern aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein waren dabei und forderten mehr politische Unterstützung der Landwirtschaft.
„Die Bundesregierung hat die deutsche Landwirtschaft bei allen Konjunkturpaketen und Rettungsschirmen bislang vernachlässigt“, so der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, Henner Braach. Um das derzeitige Preistief bei allen landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu überstehen brauche die Landwirtschaft kurzfristig alle Unterstützung, die die Politik leisten könne. Dazu gehörten: - A wie den Absatz fördern und Märkte beleben, - B wie Belastungen und Kosten senken! Die Steuer auf Agrardiesel muss auf französisches Niveau sinken und - C wie Cash und Liquidität in den Betrieben sichern! Der EU-Direktausgleich muss für die Landwirtschaft vom 31. Dezember auf den 1. Juli 2009 vorgezogen werden!
Dass Bauernfamilien für ihre hochwertigen Lebensmittel angemessene Preise brauchen um zu überleben und langfristig die Qualität zu sichern fasste Bauernpräsident Sonnleitner mit dem Appell an den Lebensmittelhandel bei der Kundgebung zusammen: „Stoppt den Wahnsinn der Preisspirale nach unten!“
Bild 1
Rettungsschirm für die Landwirtschaft
Rund um Vorsitzenden Henner Braach stellten sich die Teilnehmer nach der Veranstaltung zum Foto auf das Rednerpodium


