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14 Oktober 2009 | Kreisverband Borken
Pieper: „Lissabon-Vertrag stärkt Rechte der Bürger“
Brüsselfahrt des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes
Wie tickt Europa? Vielfältige Antworten auf diese Frage bekamen die 46 Ehren- und Hauptamtlichen des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Borken, die in der letzten Woche zu einem dreitägigen Brüsselbesuch aufgebrochen waren. Neben verschiedenen Besichtigungen in der belgischen Hauptstadt stand auch die Teilnahme an einer Sitzung des Europäischen Parlaments und ein Gespräch mit dem Europaabgeordneten des Münsterlandes, Dr. Markus Pieper (CDU), auf dem Programm. Im Gespräch brachte Pieper den Landwirten unter anderem nahe, dass die von ihm erwartete abschließende Ratifizierung des Lissabon-Vertrages im Zuge der Stärkung des Parlaments auch die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger erhöht: „Das wird für Sie konkret bedeuten, dass Sie Ihre regionalen Abgeordneten noch stärker als bislang in die Pflicht nehmen können und auch sollten.“ Abschließend stand ein Besuch des Brüsseler Büros des Deutschen Bauernverbandes auf dem Programm. Dessen Leiter, Willi Kampmann, machte in der Diskussion zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nochmals deutlich, dass Milchpolitik letztlich nur noch im europäischen Maßstab zu betreiben ist: „Nationale Alleingänge bei der Begrenzung der Milchmenge führen nur dazu, dass andere Länder mit Ihren Kontingenten stärker in den Markt kommen."
Bild 1
Die Teilnehmer der Brüsselfahrt vor dem Europäischen Parlament
46 Ehren- und Hauptamtliche des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes besuchten in der letzten Woche im Rahmen ihrer Brüsselfahrt auch das Europäische Parlament, das hier im Hintergrund zu sehen ist.


