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1 Juni 2010 | WLV
WLV gibt sich ein Leitbild
Verantwortung, Verbundenheit und Engagement als zentrale Werte / WLV will Ortsverbände stärken/ Weiterentwicklung durch mehr Kommunikation und Transparenz
Münster <wlv> Die Bauern in Westfalen-Lippe und ihre Interessenvertretung gehen selbstbewusst und mit einem klaren Blick für ihre Chancen und Verantwortlichkeiten in die Zukunft. Dies ist die zentrale Botschaft des Leitbildes, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute in Münster angenommen hat und an dem er seine künftige Arbeit ausrichten will. Die Verabschiedung des Leitbildes markiert den vorläufigen Höhepunkt eines Reformprozesses, in den seit März 2009 alle Ebenen des Verbandes und über 40.000 Mitglieder eingebunden waren.
„Unser Leitbildprozess war von Anfang an sehr umfassend angelegt. Wir wollten alle Mitglieder in unsere Debatten über Werte, Stärken und Engpässe des Verbandes einbeziehen und gemeinsam an einer Vision für den WLV der Zukunft arbeiten. 15 Monate nach dem Start können wir sagen: Dieser Ansatz war erfolgreich! Selten waren Diskussionen so produktiv, war auch die viel zitierte „Basis“ mit soviel Engagement dabei“, sagte WLV-Präsident Franz-Josef Möllers nach dem Abschluss der Beratungen auf Gut Havichhorst bei Münster.
Das neue Leitbild soll Mitgliedern und Mitarbeitern des Verbandes Orientierung für die Zukunft geben. Es basiert auf den drei zentralen Werten Verantwortung, Verbundenheit und Engagement und definiert einen hohen Anspruch, der nach dem Willen der Mitglieder künftig in der gesamten Arbeit des Verbandes nach innen wie außen seinen Ausdruck finden soll.
Neben der Verständigung auf ein Leitbild bildete eine Analyse des Verbandes, seiner Strukturen und handelnden Akteure wie auch der zunehmenden Interessenkonflikte innerhalb der Landwirtschaft einen zweiten Schwerpunkt des Prozesses. Nach dem Willen der Delegierten wird der WLV in den kommenden beiden Jahren in der Verbandsentwicklung deutliche Akzente setzen. Ziele sind u. a. die Stärkung seiner annähernd 600 Ortsverbände sowie der Kommunikation und Transparenz im Verband. Erste konkrete Projekte sind angelaufen.
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband hatte seinen Leitbildprozess im März 2009 begonnen und seither alle Ebenen des Verbandes über unterschiedliche Formate in die Arbeit einbezogen. In über 30 Klausurtagungen und Sonderveranstaltungen von der Orts-, Kreis- und Bezirks- bis hin zur Landesebene wurden alle Mitglieder wiederholt in die Meinungsbildung einbezogen. Eine wichtige Grundlage dieses Prozesses war die Durchführung einer wissenschaftlich begleiteten Mitgliederbefragung im Herbst 2009, durch die alle 45.000 WLV-Mitglieder die Möglichkeit erhielten, sich zu den Arbeitsschwerpunkten des Leitbildprozesses zu äußern und ihre Sicht der Dinge einzubringen. „Am meisten hat mich die Begeisterung beeindruckt, mit der sich so viele Mitglieder in die Diskussionen eingebracht haben“, so Präsident Möllers.
Mit der Annahme des Leitbildes und den Beschlüssen zur Umsetzung erster Reformen im Verband tritt der Leitbildprozess in seine nächste, nicht minder anspruchsvolle Phase. Dazu WLV-Präsident Möllers: „Den heutigen Beschlüssen werden wir in den nächsten Monaten weitere folgen lassen. Jetzt gilt es, unser neues Leitbild gemeinsam kraftvoll und glaubwürdig zu leben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird und der WLV als politischer Interessenvertreter und Dienstleister weiterhin viel für seine Mitglieder erreichen wird“.
Den Wortlaut des WLV-Leitbilds und einleitende Hinweise zum Leitbildprozess finden Sie im Internet unter www.wlv.de im Pressebereich. Ab Mittwoch (2. Juni 2010) bieten wir dann weiterführende Informationen zum WLV-Leitbildprozess unter www.wlv-leitbild.de
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Schorlemerstraße 15
48143 Münster
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Dokumente
- Das Leitbild des WLV
- So verstehen wir das Leitbild
- Eine Chronologie des Leitbildprozesses
- Sprechzettel Präsident Möllers
- Präsentation der Sofortmaßnahmen


