„In der Öffentlichkeit diskutierte Probleme der Landwirtschaft werden nicht in Südwestfalen verursacht“

06. April 2017

Im Bild von links: Moderator Dr. Bernhard Schlindwein, Heiko Becker (SPD) Bundestagskandidat Siegen-Wittgenstein, Gregor Kaiser (Bündnis 90/Die Grünen), Landtagskandidat Lennestadt, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender Michael Richard, Jochen Ritter (CDU), Landtagskandidat Olpe, Anke Fuchs-Dreisbach (CDU), Landtagskandidatin Siegen-Wittgenstein, Kreisverbandsvorsitzender Henner Braach und Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) Landwirtschaftsminister NRW und Landtagskandidat Siegen-Wittgenstein.

„Wenn die Landwirtschaft überall so wäre wie in Südwestfalen, hätten wir weniger Probleme“ – Henner Braach, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, brachte die Stimmung im Saal in seinem Fazit nach der Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein auf den Punkt. Die in der Öffentlichkeit heftig diskutierten Probleme der Landwirtschaft würden jedenfalls definitiv nicht in Südwestfalen verursacht.

Hatte noch in der Begrüßung sein Berufskollege Michael Richard, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Olpe, die „www-Problematik“ – Wildschweine, Wölfe und Wisente -  der Bauern in der Region beklagt, so konnte im Lauf des Abends doch die Absicht aller Politiker zusammengefasst werden, dass Sie sich in Düsseldorf für lebendige ländliche Räume einsetzen wollten, um der städtisch dominierten Politik eine starke Stimme entgegen zu setzen. Vor 100 Bauern und Bäuerinnen wurden im Kreuztaler Eichener Hamer nahezu alle Themen angesprochen, die der Landwirtschaft unter den Nägeln brennen: Die Zukunft der Digitalisierung, das Bestehen der Ausgleichszulage und die übermäßig anwachsende Population der Wildschweine mit den damit einher gehenden Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen waren einige Themen des Abends.

Parteiübergreifend betonten die Teilnehmer  Heiko Becker (SPD) Bundestagskandidat Siegen-Wittgenstein, Gregor Kaiser (Bündnis 90/Die Grünen), Landtagskandidat Lennestadt, Jochen Ritter (CDU), Landtagskandidat Olpe, Anke Fuchs-Dreisbach (CDU), Landtagskandidatin Siegen-Wittgenstein und Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) Landtagskandidat Siegen-Wittgenstein, dass freiwillige Vereinbarungen mit den Landbewirtschaftern dem Ordnungsrecht vorzuziehen seien.

Dem derzeit amtierenden Landwirtschaftsminister Johannes Remmel konnte an dem Abend zur Diskussion über die effektivere Reduzierung der Wildschweine der Vorschlag entlockt worden, um die hohe Gebühr für die Fleischbeschau bei Frischlingen zu reduzieren, eine Einigung zwischen Land und Kommunen anzustreben.

Moderiert wurde der gemeinsame Abend der Landwirtschaftlichen Kreisverbände Olpe und Siegen-Wittgenstein von Dr. Bernhard Schlindwein, Referent für Agrarpolitik, Wirtschaftspolitik und Veredelung beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband. Die geladenen Kandidaten der FDP waren zu dem Termin verhindert.

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