Futtergetreidemarkt bestimmt weiterhin die Entwicklung bei Brotgetreide

15. Mai 2018

Brotgetreide wird von den Verwendern nur noch in geringen Mengen über die Vertragsware hinaus gekauft. In den Händen der Landwirte gibt es ohnehin kaum noch Vorräte. Um diese zu mobilisieren, bot der Erfassungshandel zum Teil etwas mehr. Auf Großhandelsstufe gab es allerdings dann keine Preisaufschläge. Relativ hohe Preise für Futtergetreide sorgen mitunter dafür, dass kein Brotgetreide in den Export abfließen kann. Die neue Ernte wird mehr besprochen als kontrahiert. Wenn Vereinbarungen zustande kommen, dann allerdings auf Erzeugerstufe
eher mit Preisaufschlägen gegenüber der Vorwoche. Im Vergleich zur Vorwoche meldet der Großhandel bis Dienstag nur unveränderte Abgabepreise. So blieb es zur Wochenmitte beim A-Weizen in Hamburg bei 177 EUR/t. Brotweizen und Brotroggen am Niederrhein kosten immer noch 175 EUR/t und E-Weizen in Thüringen 180 EUR/t. Am Oberrhein wurden für Braugerste wieder 220 EUR/t genannt. (Quelle: AMI)

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