Reduzierte EU-Ernteerwartungen geben Rapskursen Auftrieb

28. Mai 2018

Die Rapskurse in Paris haben sich mit dem Anstieg der US-Sojanotierungen befestigt. Der Fronttermin beendete den Handel zuletzt auf 359,25 EUR/t und damit 7,25 EUR/t über Vorwochenlinie. Die leichte Nachfragebelebung nach Rapsöl hat sich stützend auf die Kurse ausgewirkt. Angesichts gestiegener Verarbeitungsmargen kauften Ölmühlen wieder etwas mehr Raps. Der wichtigste Impuls für die festere Tendenz dürfte aber von dem Zustand der Rapsfeldbestände kommen. So prognostiziert der Prognosedienst der EU-Kommission MARS für die Rapsernte 2018 einen Durchschnittsertrag von nur noch 31,9 dt/ha und damit fast 3 % unter der Norm. Auch in Australien gibt es Probleme bei der Rapsaussaat. Die zu trockene Witterung hat bereits zu einer Verringerung der Aussaatfläche von über 10 % geführt und könnte bei anhaltendem Regenmangel bis zu 15 % betragen. Dagegen werden für die ukrainische Rapsernte 2018 nach wie vor 2,5 Mio. t erwartet. (Quelle: AMI)

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