Weizen- und Maiskurse schließen in Paris auf 10-Monatshoch

28. Mai 2018

Die Weizenkurse in Paris haben in der vergangenen Woche deutlich zugelegt. Zuletzt schloss der Fronttermin auf 179,25 EUR/t. Das waren knapp 3 % über Vorwoche und der höchste Stand seit zehn Monaten. Die fehlenden Niederschläge in bedeutenden Exportländern für Weizen haben nicht nur die US-Weizenkurse, sondern auch die Notierungen an der Matif beflügelt. Auch in der EU-28 greift die Sorge vor Ertragsausfällen um sich. Während im Westen des Kontinents überwiegend günstige Vegetationsbedingungen vorherrschen, fehlt es in Ostdeutschland an ausreichender Bodenfeuchtigkeit. Überdurchschnittlich hohe Temperaturen, Wind und zu wenig Niederschlag im April und Mai könnten das Ertragspotenzial der ostdeutschen Weizenbestände deutlich einschränken. Zusätzlich stützten Hoffnungen auf eine anziehende Exportnachfrage nach EU-Weizen durch den kräftig gefallen Euro, der die Wettbewerbssituation am Weltmarkt verbessert. Besonders für die kommende Saison spekulieren Händler darauf, dass EU-Weizen Marktanteile am Welthandel zurückerobern kann. (Quelle: AMI)

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