Brotgetreide: Im Schritttempo auf der Zielgeraden

10. Dezember 2018

Mit Betonung ihrer überaus guten Bedarfsdeckung zeigen sich Mühlen kaum noch als Käufer am Markt. Nur sehr sporadisch werden überschaubare Einzelmengen für schnelle Lieferung gesucht und auch gefunden, denn Aufschläge sind attraktiv. Das reicht allerdings nicht aus, um den Brotgetreidemarkt in eine positive Stimmung zu versetzen. Die Erwartungen hinsichtlich der Nachfrage werden täglich heruntergeschraubt und die Hoffnung auf Umsatzbelebung in den Januar 2019 - wenn nicht sogar in den Februar - geschoben. Dann muss sich zeigen, ob der deutsche Exportmotor anläuft und wie viel Getreide noch von den Höfen kommen kann.
Einen Lichtblick gibt es: Die Regenfälle der vergangenen Tage haben den Pegelstand des Rheins kräftig anschwellen lassen, sodass derzeit kein Kleinwasserzuschlag mehr erhoben wird. Dennoch bleibt Transportraum knapp und teuer, denn jeder versucht jetzt seine ausstehenden Lieferungen auf den Weg zu schicken. Geschürt wird die Transportnachfrage von der Annahme, dass der Pegel nur kurzfristig gestiegen ist und in den kommenden Wochen aufgrund der saisonüblich niederschlagsarmen Monate Dezember und Januar erneut abnehmen wird. (Quelle: AMI)

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