Futtergetreide steht im Fokus

07. Januar 2019

Falls am Getreidemarkt eine Partie den Besitzer wechselt, dann ist es mit Sicherheit Futtergetreide. Hier zeigt sich sporadisch immer wieder Kaufinteresse, allerdings zu Preisen, die sich seit Monaten kaum bewegt haben. Die umfangreichen, preisgünstigen Importe aus der Ukraine lassen den Maispreisen in Deutschland wenig Spielraum nach oben. Auch wenn der Druck aus der Schwarz-meerregion etwas nachgelassen hat, sind die Läger in den Importhäfen gut gefüllt und dürften die Nachfrage der Mischfutterhersteller in den kommenden Wochen glatt bedienen. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass vor allem ab März 2019 die Versorgungslücken bei den Verarbeitern immer größer werden und so erhoffen sich die deutschen Anbieter gegen Ende des Wirtschaftsjahres noch einmal deutlich festere Preise. Vor allem die Nachfrage nach Gerste für den Export und Mais für das Mischfutter ist ungebrochen. Allerdings könnte der Futtergerstenmarkt etwas in Unruhe gebracht werden. Aufgrund der Verweigerung Chinas australische Gerste zu kaufen, wird diese wegen der fehlenden Nachfrage des Hauptabnehmers immer preisgünstiger und damit sogar konkurrenzfähig im Geschäft mit Saudi-Arabien. Das könnte europäische Herkünfte verdrängen.  (Quelle: AMI)

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