Weizenmarkt schleppt sich dahin

15. April 2019

Zum Glück erschien der USDA-Bericht am Dienstag, sonst hätte die abwartende Haltung der Marktteilnehmer den Markt noch länger gelähmt. Und dann blieb eine erhoffte Börsenreaktion auch noch aus, Weizen setzte in Chicago seinen Abwärtstrend fort, Mais reagierte überhaupt nicht. So ergab sich kein langersehnter Impuls, um den Brotgetreide-markt in Bewegung zu setzen. Was jetzt diskutiert wird, sind die Vegetations-bedingungen – hüben wie drüben. Während es in den USA regional viel zu nass ist, wird in Europa von Trockenheit gesprochen. In einem breiten Band südlich der Linie Bordeaux-Kiew mangelte es in den Vormonaten an Niederschlag. Vereinzelt entspannte sich die Situation in Spanien, Südfrankreich und Norditalien, aber das Gespenst der Dürre ist noch nicht vom Tisch. Hier in Deutschland wird vor allem mangelndes Bodenwasser in tieferen Schichten immer wieder ins Feld geführt. Das verhindert umfangreiche Kontraktabschlüsse der Erzeuger und größere Engagements des Handels und der Verarbeiter (Quelle: AMI)
 

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