Anhaltend reger Export, aber ohne Neugeschäft

07. Februar 2020

Handelsunternehmen sind mit der Abwicklung großer Exportmengen beschäftigt und das zeitgleiche Abfertigen mehrerer Schiffe verursacht in kleineren Häfen Engpässe. Da diese Situation bis mindestens Ende März anhalten soll, wird derzeit auch kein Neugeschäft eingegangen. Das gilt auch für die Beschaffungsseite. Von den lebhaften Ausfuhren können die Erzeuger derzeit nicht mehr profitieren, das vordere Kaufinteresse der Exporteure ist sehr gering. Auch darüber hinaus gibt es wenig Nachfrage. Die Mühlen zeigen sich hinsichtlich der kommenden Wochen gut versorgt und interessieren sich mehr für die zweite Jahreshälfte.


Nach fast einer Woche im Minus schlossen die Terminkurse in Paris und Chicago wieder im Plus. Der Anstieg der Terminkurse ist bei den Erzeugern noch nicht angekommen. Die Gebote für prompte Ware weisen zur Vorwoche teils einen kräftigen Abschlag aus. So verlor Eliteweizen fast 4 EUR/t zur Vorwoche im Durchschnitt, Brotroggen 1,40 EUR/t und Brotweizen 1,10 EUR/t. Die Gebote Ernte für Brotweizen haben sich ebenfalls ermäßigt und erreichen nur noch 163 EUR/t. Vor 14 Tagen lag der Durchschnittspreis noch bei 167,50 EUR/t. (AMI)

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