Uneinheitliche Geflügelmärkte

05. November 2018

(AMI/MEG) Am Schlachtgeflügelmarkt gab es im Oktober keine einheitliche Tendenz. Hähnchen- und Putenfleisch, welches für die SB-Theken bestimmt ist, wurde zu festen oder höheren Preisen gehandelt. Hier machte sich auch bemerkbar, dass laut Information der Initiative Tierwohl (ITW) ab Oktober 2018 auch behandeltes Geflügelfleisch mit dem ITW-Siegel gekennzeichnet werden kann und die Verbraucher im Laden erkennen, dass das Produkt von einem ITW-Betrieb stammt. Für unbehandeltes Geflügelfleisch galt diese sogenannte Nämlichkeit bereits seit April 2018. Am Markt für lose gehandelte Ware machte sich im Oktober Importdruck bemerkbar. Insbesondere polnische, aber auch wieder brasilianische Ware wurde preisoffensiv angeboten. Im Oktober wurden Enten im deutschen LEH stärker gelistet. Für frische deutsche Ware konnten höhere Schlachtereiabgabepreise realisiert werden. Gleichzeitig erhöhte sich auch der Kostendruck. Gegensätzlich entwickelten sich die Preise angesichts eines größeren EU-Angebots am Frostmarkt.

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