Milchmarkt: Aktuelle Lage

24. Juni 2019

Nach dem bisherigen Saisonhoch Ende April hat der Rohstoffanfall in Deutschland durchgängig leicht abgenommen. Die Anlieferungsmengen gehen Anfang Juni weiter zurück. Der Rückstand zum Vorjahr hat sich wieder leicht vergrößert. Dabei fiel die Rohstoffandienung Anfang Juni um 0,8 % geringer aus als in der vergleichbaren Vorjahreswoche. Gleichzeitig wurde erstmals in diesem Jahr nahezu nur das Niveau von 2017 erreicht.


Festere Tendenzen zeigen sich aktuell an den Rohstoffmärkten, so dass die uneinheitliche Entwicklung vorerst beendet ist. Der Markt für Schnittkäse zeigt sich sehr stabil. Dagegen tendieren die Preise für Blockbutter nach Angaben der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse in dieser Woche erneut leicht schwächer, abgepackte Butter zeigt sich stabil im Preis.


Die Preise für Rohmilch am Spotmarkt steigen erneut an. Im Bundesmittel zeigt sich in dieser Woche (25. KW) ein Preis von 33,38 Cent/kg (4,0 % Fett). Das ist ein Plus von 2 Cent/kg gegenüber der Vorwoche.
An der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) sind die durchschnittlichen Preise für Milcherzeugnisse bei der Auktion in dieser Woche zum dritten Mal in Folge gesunken. Der zusammenfassende Index aller gehandelten Produkte gab gegenüber der Versteigerung von Anfang Juni um 3,8 % nach. Besonders unter Druck standen bei der GDT-Auktion die Preise für Butter, die gegenüber der vorherigen Handelsrunde um 5,7 % nachgaben.

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