Rohstoffmärkte mit festeren Preisen

15. November 2019

Der Rückgang an Rohmilch setzt weiter fort. Gut 0,6% weniger Rohmilch lieferten die Milcherzeuger in der 44. KW an ihre Molkereien.
Auf den Rohstoffmärkten zeigt sich ein knapper werdendes Angebot, sodass Rahm- und Magermilchkonzentratpreise anziehen konnten. Der Spotmarkt zeigt sich stabil und notiert bei 37,0 Ct/kg.


Bei der Butterzeigt sich Belebung. Insbesondere abgepackte Butter wird deutlich stärker abgerufen als im Vorjahr. Die Preise bewegen sich dabei jedoch seit Anfang Oktober auf einem konstanten Niveau. Bei Blockbutter zeigt sich nach wie vor ein abwartender Markt. Der Export ist weiterhin ruhig, es kommt aber wieder deutlich öfter zu Abschlüssen.


Begrenzte Warenverfügbarkeit und eine gute Nachfrage zeichnen weiterhin den Käsemarkt aus. Die Handelsspannen für Blockware in Hannover konnten sich leicht verbessern. Selbst für das Bestandskundengeschäft der Käsehersteller reicht die Ware nur noch knapp aus. Sowohl aus dem Inland wie aus Drittstaaten wird rege nachgefragt. Da die Produktion wegen des Rohstoffrückgangs nicht weiter ausgeweitet werden kann, ist damit zu rechnen, dass auch über den Jahreswechsel kein Verkaufsdruck der Hersteller entstehen wird und somit die Preise auch im tendenziell schwachen ersten Quartal stabil bleiben.


Auf den Pulvermärkten zeigt sich weiter eine gute Nachfrage. In Kempten notiert Magermilchpulver in Lebensmittelqualität wiederholt fester, das färbt auch auf Futtermittelware ab, die um 45 Euro zulegen konnte. Vollmilchpulver zeigt bei einem ausgeglichenen Markt leicht höhere Preistendenzen. Auch Molkenpulver zieht an und wird im Schnitt 20 €/t fester gehandelt.

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