Tagung für Pferdebetriebe in Reken

25. Februar 2020

Zum jährlichen Fachseminar für Pferdebetriebe lädt der Pferdesportverband Westfalen gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung am Mittwoch, dem 18. März, nach Reken ein. Die kleine Kommune im Westmünsterland wurde 2018 als „Pferdefreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit einem Impuls des Bürgermeisters, gefolgt einer Betriebsführung über den Pferdebetrieb Lammerding und die Reitanlage des Reitvereins Reken. Treffpunkt ist die Anlage des RV Reken, Berge 12, 48734 Reken.

Nach dem Mittagsimbiss dürfen sich die Teilnehmer auf spannende Themen freuen. Dabei geht es zum Beispiel um die Rechte und Pflichten in der Betriebsführung. Dazu spricht Thilo Bals, er ist Rechtanwalt und Leiter eines Pferdebetriebs. Aus eigener Erfahrung kennt er Situationen, bei denen Wunsch und Wirklichkeit, Bedürfnis und Notwendigkeit, Anspruch und Handlungsspielraum schwer miteinander vereinbar erscheinen. Er ordnet entsprechende Beispiele sowohl aus dem Blickwinkel des Betriebsleiters als auch aus der juristischen Perspektive ein.

Nach einer Kaffeepause geht es am Nachmittag um das Thema „Umweltaspekte im Pferdebetrieb“. Klimawandel und Umwelt-Veränderungen prägen heute die Schlagzeilen. Für Pferdebetriebe wird es zunehmend wichtiger, dem Wandel mit angepassten Konzepten zu begegnen. Claus Greve, der den Pferdebetrieb „Parkpferde Höllinghofen“ in der Nähe von Arnsberg geschäftsführend betreut, stellt dazu einige Möglichkeiten aus der Praxis vor.

Als letztes Thema geht es um die Diskussion über synthetische Zuschlagstoffe in Reitböden. Erhöhte Sensibilität ist geboten, weiß Thomas Ungruhe, Leiter des Bereichs Vereine, Umwelt, Breitensport und Pferdebetriebe bei der FN. Er stellt den Diskussionsstand vor und ordnet ihn ein. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 17 Uhr geplant. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro. Sie beinhaltet auch einen Mittagsimbiss und die Tagungsgetränke.

Anmeldungen bis zum 10. März an:
Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, Marie-Curie-Straße 6, 59423 Unna, Fax: 02303 2531039 oder E-Mail: eva-maria.portmann@wlv.de.

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