Bundesrat macht Weg frei für Schlachtverbot hochträchtiger Tiere

09. Juni 2017

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag (2. Juni) das „Gesetz zur Änderung futtermittelrechtlicher und tierschutzrechtlicher Vorschriften“ unverändert angenommen. Das Gesetz, dass am 1. August 2017 in Kraft treten soll, regelt u.a. das Verbot, Tiere im letzten Drittel der Trächtigkeit zu schlachten. Ausnahmen gibt es nur im Seuchenfall oder im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation.

Wie Bauern künftig das Schlachten trächtiger Rinder vermeiden können, ist ein Leitprojekt innerhalb der WLV-Offensive Nachhaltigkeit. Dabei werden mit Praktikern Kriterien und Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung von Schlachtungen trächtiger Rinder entwickelt.

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