Präsident Röring: Für Öko-Strom kein Öko-Ausgleich auf Landwirtschaftsflächen

19. Januar 2018

Präsident Röring: Für Öko-Strom kein Öko-Ausgleich auf AckerflächenEin Flächenschutzprogramm für landwirtschaftliche Böden fordert WLV-Präsident Johannes Röring im Zusammenhang mit dem massiven Ausbau des Stromnetzes für die Energiewende. „Wir Landwirte unterstützen die Energiewende, fordern jedoch, bei der Planung von Stromtrassen deutlich mehr Rücksicht auf agrarstrukturelle Belange zu nehmen“, sagte Röring in Münster. „Wenn durch den Leitungsbau Kompensationsbedarf besteht, dürfen keinesfalls weitere landwirtschaftliche Nutzflächen beansprucht werden. Wir sind entschlossen, dies zu verhindern.“

Aktuell wird ein Gleichstrom-Erdkabel von Emden bis Osterath (bei Düsseldorf) durch das Unternehmen Amprion geplant (sog. „A-Nord“). Allein im Kreis Borken erfolgt die Verkabelung auf einer Länge von 80 km. Durch den Kabelausbau befürchten die Landwirte massive Bodenbeeinträchtigungen und Flächenverluste. 

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