DBV-Stellungnahme: Kürzung des EU-Agrarhaushaltes unverständlich

25. Mai 2018

Der DBV bewertet die vorgeschlagenen Kürzungen des Agrarhaushaltes im EU-Finanzrahmen 2021-27 sehr kritisch. Die geplanten Einschnitte in die Gemeinsame Agrarpolitik seien angesichts einer Anhebung 

des EU-Gesamthaushaltes um etwa 25 Prozent unverständlich und würden der Bedeutung der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa nicht gerecht, so der DBV. In einer Stellungnahme fordert das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes, das Budget für beide Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stabil zu halten. Die Anhebung der EU-Haushaltsgrenze auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) sei positiv, aber nicht ausreichend. Die Bundesregierung wird daher aufgefordert, sich gemäß Koalitionsvertrag mit Nachdruck für ein stabiles Agrarbudget in beiden 

Säulen der GAP einzusetzen. Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie unter www.bauernverband.de/gap-budget2018. 

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