Nach „Sauengipfel“ mit Ministerin Klöckner: WLV will Taten statt Worte

31. August 2018

Die Sauenhalter in Westfalen-Lippe erwarten von der Politik sehr schnell praktikable und rechtssichere Vorgaben, wie sie künftig Ferkel kastrieren und ihre Sauen halten sollen. Dies hat WLV-Präsident Röring nach dem von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner am Mittwoch durchgeführten „Runden Tisch“ unmissverständlich deutlich gemacht. „Die Situation auf unseren Höfen ist durch die anhaltende Untätigkeit der Politik unerträglich geworden. Wir brauchen endlich klare Aussagen dazu, wie wir ab dem kommenden Jahr unsere Sauen und Ferkel tierschutzgerecht versorgen sollen“, sagte Röring.

Der WLV fordert für den Fall, dass sich die Politik nicht zeitnah auf einen praktikablen Weg in der Frage der Ferkelkastration verständigen sollte, eine Fristverlängerung bis zum Inkrafttreten des Verbots der betäubungslosen Kastration. Dabei setzt der WLV auch auf die Landesregierung, vor allem auf Ministerin Heinen-Esser.

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