Dürrehilfen: Antragsverfahren wird konkreter

26. Oktober 2018

Die Landesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, das Verfahren zur Beantragung der Hilfen für dürregeschädigte Landwirte umzusetzen. In einem Gespräch mit WLV-Vertretern erklärte MULNV-Staatssekretär Dr. Bottermann in dieser Woche, dass ca. 400 Betriebe bei der Landwirtschaftskammer ihr Interesse an Dürrehilfen angemeldet hätten. MULNV und LWK werden die konkreten Modalitäten des Verfahrens in Kürze durch eine Förderrichtlinie und einen Erlass festlegen.  
Mit der Eröffnung des Antragsverfahrens – geplant für Ende Oktober bis Mitte November – beginnt für die Betriebe eine 4-wöchige Frist, innerhalb der sie Anträge auf Dürrebeihilfen stellen können. Das MULNV strebt an, die Beihilfen ab Januar 2019 auszuzahlen.
Das NRW für Beihilfen zur Verfügung stehende Mittelvolumen beläuft sich auf 17,8 Mio. Euro, wobei von Bund und Land jeweils 50 Prozent der Finanzierung übernehmen. Pro Betrieb können maximal 500.000 Euro Beihilfe gewährt werden.

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