Landwirtschaftliche Sozialversicherung fordert sichere Arbeitsverfahren für Ferkelkastration

16. November 2018

Die Betäubung durch ein Narkosegas wird als Alternative zur betäubungslosen Kastration von Ferkeln diskutiert. Jetzt hat sich die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit einer Untersuchung dieser Methode zu Wort gemeldet, auf Defizite im Anwenderschutz hingewiesen und weiteren Untersuchungs- und Entwicklungsbedarf angemeldet.

Mitarbeiter der SVLFG hatten in den vergangenen Monaten in landwirtschaftlichen Betrieben Messungen beim Einsatz von Isofluran zur Betäubung von Ferkeln durchgeführt. Diese Messungen ergaben, dass das Verfahren der Inhalationsnarkose den Anforderungen an einen sicheren Anwenderschutz nicht genügt. Die festgestellten Gefahren für die im Unternehmen arbeitenden Personen müssten durch geeignete Schutzmaßnahmen beseitigt werden, schreibt die SVLFG.

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