Mit Gülle Energie erzeugen und dem Klimaschutz dienen

30. November 2018

Am Montag beginnt in Kattowitz (Polen) der UN-Klimagipfel. Im Vorfeld hat der DBV gemeinsam mit dem Bundesverband Bioenergie, dem Fachverband Biogas und dem Fachverband Holzenergie Maßnahmen zum Ausbau der Güllevergärung vorgeschlagen. Kernpunkt ist die verstärkte Nutzung von Gülle in Biogasanlagen.

Die Unterzeichner halten eine Steigerung der Vergärung von rund 20 Prozent auf etwa 60 Prozent der gesamten Gülle- und Mistmengen in Biogasanlagen bis 2030 für machbar. Mit der energetischen Nutzung von Gülle könne die Landwirtschaft etwa 3 Mio. Tonnen CO2 jährlich einsparen. „Um dies zu erreichen, sei im EEG eine Ausweitung der Regelung für Güllekleinanlagen erforderlich. Das geplante Klimaschutzgesetz der Bundesregierung sollte auch bei der Agrarinvestitionsförderung ansetzen und bei Stallausbauten oder Neubauten Investitionshilfen für die abgedeckte Lagerung von Gülle und Gärresten in Biogasanlagen gewähren.

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