Betäubungsloses Kastrieren männlicher Ferkel noch zwei Jahre zulässig

30. November 2018

Die Übergangsfrist für das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel im Alter von unter acht Tagen wird um zwei Jahre verlängert. Das beschloss der Bundestag am gestrigen Donnerstag auf der Grundlage eines Gesetzentwurfs der Fraktion von CDU/CSU und SPD. In namentlicher Abstimmung votierten 421 Abgeordnete für den Gesetzentwurf, 142 lehnten ihn ab, 87 enthielten sich. Die Linke und die Grünen stimmten gegen den Entwurf, die FDP enthielt sich.

DBV-Präsident Joachim Rukwied sagte zur Entscheidung: „Wir wollen den geregelten Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration. Deshalb müssen die zwei Jahre jetzt unbedingt genutzt werden, um pragmatische Lösungen für alle Betriebe und Betriebsgrößen zu finden“.

WLV-Präsident Johannes Röring zeigt sich erleichtert, mahnt aber an, dass nun zügig praxisgerechte Lösung für die deutschen Ferkelerzeuger und Schweinemäster etabliert werden müssten.

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