Landwirtschaftlich genutzte Böden sind wichtig für den Klimaschutz

07. Dezember 2018

Zum Weltbodentag am Mittwoch hat der Bauernverband die Bedeutung der Böden für den Klimaschutz hervorgehoben. Intakte und ertragreiche Böden seien nicht nur die Grundlage erfolgreicher und nachhaltiger Landwirtschaft, sondern auch ein wichtiger Kohlenstoffspeicher mit enormer Bedeutung für den Klimaschutz, betonte der DBV in Berlin.

Ungelöst bleibe das Problem des anhaltenden Flächenverbrauchs. Der zuletzt bundesweit wieder ansteigende Flächenverbrauch führe zum Verlust von Flächen für die Lebensmittelerzeugung und nachwachsende Rohstoffe, aber auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der Boden müsse vor der Inanspruchnahme durch Siedlungen und Verkehr geschützt werden.

Der WLV setzt sich im Rahmen seiner Offensive Nachhaltigkeit für den Erhalt fruchtbarer Böden ein. Dazu setzt er auf vielfältige Fruchtfolgen, bedarfsgerechte Düngung und eine schonende Bearbeitung der Böden. Zudem begleitet er Projekte wie den Bau von Höchstspannungserdkabeln, um sicherzustellen, dass der Bodenschutz dabei eine Hauptrolle spielt und Böden bestmöglich wiederhergestellt werden.

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