Ministerinnen wollen geplante Düngeverordnung entschärfen

05. April 2019

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat bei der Kundgebung bekräftigt, dass sie die 20-prozentige Düngung unter Bedarf in den sogenannten „Roten Gebieten“ möglichst vermeiden oder zumindest erträglicher gestalten will. Anstelle der „Unterdüngung“ müssten andere Maßnahmen treten, welche, blieb bei ihrer Rede allerdings noch offen. Ein vollständiges Düngeverbot von Zwischenfrüchten lehnte Ministerin Klöckner ebenfalls ab und verwies auf den von ihr vorgestellten 7-Punkte-Plan mit einem „Bundesprogramm Nährstoffe“. In Kürze wolle sie zu einem „Düngegipfel“ einladen.

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser ging in ihrer Rede konkret auf die Messstellenproblematik ein. Sie sagte zu, alle Messstellen im Land zu überprüfen und weitere Messstellen einrichten zu wollen. Sie sprach sich deutlich für eine Neuabgrenzung der roten Grundwasserkörper aus. Als weiteren sinnvollen Baustein sieht Heinen-Esser den Ausbau von Kooperationen zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft.

Daten werden geladen …