Röring: „Wir stehen in der Pflicht und wollen sauberes Wasser!“

05. April 2019

„Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Änderung der Dünge-Verordnung bringen drastische Einschnitte, die fachlich wenig bis gar nicht überzeugen. Zudem macht uns die Art und Weise, wie diese Maßnahmen über die Köpfe der Betroffenen hinweg beschlossen wurden, wütend und fassungslos“, fasste Röring bei der Kundgebung die Stimmung der Landwirte zusammen. Angesichts immer neuer Auflagen verlören viele Bauernfamilien – vor allem junge Leute – den Glauben an eine erfolgreiche Zukunft der Landwirtschaft.

Der WLV-Präsident forderte die anwesenden Ministerinnen auf, die starke Kürzung der maximal erlaubten Düngemenge zurückzunehmen und die offenkundigen Schwächen in der Ausweisung von belasteten Gebieten zu beheben. Zugleich wies er aber darauf hin, dass sich auch die Landwirtschaft in der Pflicht sehe, flächendeckend eine Trendwende hin zu sinkenden Nitratwerten zu schaffen. „Auch wir Landwirte wollen sauberes Wasser und stehen in der Pflicht, hierzu unseren Beitrag zu leisten. In einigen Regionen werden wir daher fachlich gebotene Auflagen akzeptieren müssen“, sagte Röring.

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