Patenschaften für Blühstreifen sind prämienrechtlich unschädlich

18. April 2019

Die Landwirtschaftskammer NRW hat eine Klarstellung zur prämienrechtlichen Beurteilung der Übernahme von Patenschaften für Blühflächen erreicht: Demnach ist die Übernahme von Patenschaften für Blühflächen prämienrechtlich unschädlich.

Die EU-Zahlstelle weist darauf hin, dass viele Landwirte derzeit für die Übernahme von Patenschaften für Flächen werben, die mit Blühmischungen eingesät werden. Eine solche Patenschaft könne für 50,00 bis 100,00 € je 100 m² für ein oder zwei Jahre abgeschlossen werden. Diese Generierung von Einnahmen aus privat organisierten Patenschaften bei gleichzeitiger Inanspruchnahme einer flächenbezogenen Förderung im Rahmen der ersten oder zweiten Säule stelle nach Klärung mit dem MUNLV keine „Doppelförderung“ im Sinne des Artikel 30 der VO (EU) Nr. 1306/2013 dar.

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