Bauern fordern Umweltminister zu besserem Wolfsmanagement auf

10. Mai 2019

Bauern aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben die Umweltminister von Bund und Ländern vor dem Tagungshotel in Hamburg zu einem besseren Schutz ihrer Weidetiere aufgefordert. Sie fühlen sich mit ihren Sorgen von der Politik allein gelassen. Insbesondere eine wachsende Wolfspopulation sowie die fehlende Scheu vieler Wölfe vor dem Menschen werden als großes Problem gesehen.

Zuvor schon hatten u.a. Bauern, Schaf- und Pferdehalter aus NRW in einem Positionspapier ihre große Sorge vor einer wachsenden Wolfspopulation zum Ausdruck gebracht. Sie fordern klare Regelungen für die schnelle Entnahme von auffälligen Wölfen, die zeitnahe und vollständige Entschädigung bei Wolfsrissen, eine bessere Förderung beim Herdenschutz und Unterstützung für die Weidetierhaltung. Ihr Wunsch: Eine offene Diskussion über „wolfsfreie Gebiete“ und die Regulierung des Bestandes.

Daten werden geladen …