ÖVF-Brachen gebietsweise zur Futternutzung freigegeben

19. Juli 2019

Das NRW-Landwirtschaftsministerium erlaubt seit dem 16. Juli in bestimmten Gebieten eine Futternutzung der als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) beantragten Brachen (ausgenommen Honigbrachen) sowie Blühstreifen, für die nicht zusätzlich eine Agrarumweltmaßnahme beantragt wurde. Erlaubt ist die Nutzung des Aufwuchses durch Mahd oder Beweidung nur für den Eigenbedarf oder zur unentgeltlichen Abgabe. Verwendung in Biogasanlagen, Düngung, Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln sowie eine Aussaat sind nicht erlaubt.

ÖVF-Brachen können antragslos genutzt werden in den Kreisen Borken, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gütersloh, Minden-Lübbecke, Recklinghausen, Soest, Unna und Warendorf sowie den kreisfreien Städten Bielefeld, Dortmund, Hagen und Münster. Für Flächen außerhalb dieser Kulisse kann einzelbetrieblich formlos eine Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung beantragt werden. Der Antrag wird entschieden durch die Kreisstelle der Landwirtschaftskammer. Alle Infos gibt es hier: www.landwirtschaftskammer.de.

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