Bauernverband: Preissenkung für Schlachtschweine ist kurzsichtig

19. Juli 2019

Um sechs Cent ist der Preis für Schlachtschweine in der vergangenen Woche gesunken. Für WLV und DBV ist diese Preissenkung völlig unverständlich, ist sie doch ein vollkommen falsches Signal an den Lebensmitteleinzelhandel. Statt kurzsichtiger Preissenkungen sollte die Schlachtbranche lieber das Ziel verfolgen, den Schweinepreis in der gesamten Kette bis hin zum Verbraucher auf hohem Niveau zu halten.

Der Bauernverband begründet seine Kritik - trotz aktuell leicht rückläufiger Verbräuche - mit der seit längerem zu beobachtenden rückläufigen Erzeugung (minus 3,9 Prozent gegenüber 2018). In den kommenden Monaten sei kaum mit einem Ende dieser Entwicklung zu rechnen. Gestützt wird die Prognose auf die Viehbestandserhebung im Mai, nach der innerhalb nur eines halben Jahres der Mastschweinebestand um 4,7 Prozent zurückgegangen ist. Hinzu kommt der weiterhin sehr große Importbedarf insbesondere von China, wo sich kein Ende der Afrikanischen Schweinepest abzeichnet.

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