DBV und WLV kritisieren Gerangel ums Düngerecht

23. August 2019

„Wir Landwirte stehen zum Gewässerschutz. Strafzahlungen aus Brüssel müssen unbedingt abgewendet werden, aber die fachlichen Grundsätze präziser und ordnungsgemäßer Düngung dürfen nicht dem politischen Druck geopfert werden“. So bewerten DBV und WLV die Ergebnisse der Verhandlungen von Bund und Ländern über die Düngeverordnung.Der Umweltbeauftragte des DBV, Eberhard Hartelt, sagte: „Die Androhung von Strafzahlungen durch die europäische Kommission führt jetzt dazu, dass das Düngerecht ohne qualifizierte Folgenabschätzung und im Eilverfahren durchgeboxt werden muss“.

Auf Druck der Europäischen Kommission plant die Bundesregierung, besondere Vorgaben für die Düngung auf Hangflächen ab fünf Prozent Hangneigung festzuschreiben. Dies kritisiert der WLV massiv als deutlich überzogen. Eine solche Regelung würde insbesondere Grünlandregionen in Mittelgebirgslagen treffen.

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