Bauernpräsident Röring: „Wir brauchen einen Gesellschaftsvertrag zur Nutztierhaltung!“

20. September 2019

Mit einer Pressemeldung am Montag hat Bauernpräsident Johannes Röring auf die am Sonntagabend vom WDR-Fernsehmagazin Westpol gezeigten Filmaufnahmen über Missstände in mehreren Schweine haltenden Betrieben im Kreis Steinfurt reagiert.

Immer neue Bilder über Missstände in unseren Schweineställen verstärkten den Eindruck, dass die derzeitige Form der Tierhaltung in zu vielen Fällen nicht den tierschutzrechtlichen Anforderungen entspricht, sagte der Bauernpräsident.

Röring wörtlich: „In der Konsequenz finden wir in der Gesellschaft immer weniger Verständnis für unser Tun. Auch immer mehr Landwirte wollen die Schweinehaltung so gestalten, dass sie von der Gesellschaft akzeptiert wird. Wir brauchen einen Gesellschaftsvertrag zur Zukunft der Nutztierhaltung – einen Vertrag, der mehr Tierwohl bietet und den Bauern eine wirtschaftliche Perspektive eröffnet. Wir brauchen neue Stallbaukonzepte und einen überzeugenden Vorschlag, wie ein flächendeckender Umbau unserer Ställe finanziert werden kann. Hier ist die Wissenschaft gefordert, praktikable Lösungen zu erarbeiten. Die Landwirte sind dazu bereit, diesen Weg zu gehen.“

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