WLV analysiert Auswirkung des Aktionsprogramms auf heimische Betriebe

27. September 2019

Schon bei der Vorlage des Aktionsprogramms Insektenschutz hatte Bauernpräsident Johannes Röring das gesamte Maßnahmenpaket des Bundeskabinetts für mehr Tier- und Umweltschutz als "Stückwerk" bezeichnet. Auch unter den heimischen Bauern sorgt das Programm der Bundesregierung für intensive Diskussionen. Derzeit schätzt der WLV die Wirkung der Maßnahmen auf einzelne Betriebe ab, um die Konsequenzen des Programms für die Landwirtschaft greifbar zu machen und in die politische Diskussion einbringen zu können. Nach wie vor setzt der Verband auf die Wirksamkeit kooperativer Maßnahmen statt Ordnungsrecht.

Teil des Aktionsprogramms ist das ge-plante Verbot von Herbiziden und bio-diversitätsschädigenden Insektiziden in Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten und solchen Vogelschutzgebieten, bei denen das Land entscheidet, ob sie bedeutend für den Insektenschutz sind. Dies könnte auf ca. 40.000 Hektar Ackerfläche vor al-lem in den Vogelschutzgebieten Hellweg-börde, Medebacher Bucht sowie in Gebie-ten in Minden-Lübbecke der Fall sein. 

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