AgrarInfo Ackerbau mit Analyse des Aktionsprogramms Insektenschutz

04. Oktober 2019

Das Aktionsprogramm Insektenschutz als Teil des „Agrarpakets“ sorgt für Unsicherheit unter den Betrieben. Der Vorstand des WLV hat sich am Montag intensiv mit dem Aktionsprogramm auseinandergesetzt. Klar ist, dass es sich dabei zunächst um einen Kabinettsbeschluss handelt, der in den Gremien von Bundestag und Bundesrat weiter diskutiert werden muss. Zu den einzelnen Forderungen des Programms gibt es noch keine Gesetz- oder Verordnungsentwürfe. Sobald dies der Fall ist, sind die betroffenen Verbände zu beteiligen und DBV und WLV werden sich intensiv in diese Verfahren einschalten.

Nach einer Analyse mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer sind in NRW 49.648 Hektar Ackerflächen betroffen, davon in Naturschutzgebieten 7.328 Hektar, in FFH-Gebieten 2.383 Hektar und in Vogelschutzgebieten 43.596 Hektar. Den größten Anteil machen die Vogelschutzgebiete aus, besonders der Kreis Soest mit 34.788 Hektar, aber auch die Kreise Paderborn, Unna, Minden-Lübbecke, Hochsauerland und Steinfurt mit jeweils 1.200 bis 3.265 Hektar.

Welche Einschränkungen zu erwarten sind und wie es politisch weitergeht hat der WLV in einem AgrarInfo Ackerbau beschrieben (zum Aufruf hier klicken).

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