Bauernpräsident Röring: Wir kämpfen für das gleiche Ziel

18. Oktober 2019

Die Kundgebung von Bauern aus dem Rheinland, Westfalen-Lippe und Rheinland-Pfalz wertet Bauernpräsident Johannes Röring als Erfolg. „Mit zahlreichen Schleppern auf den Straßen Bonns und etwa 1.000 Bäuerinnen und Bauern vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium haben wir Gehör in den Medien gefunden. Nach der Kundgebung konnten wir mit Staatssekretär Hermann Onko Aeikens erneut insbesondere die Inhalte des Agrarpaketes diskutieren“ sagte Röring gegenüber dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt. „Wichtig war uns, den Vertretern des BMEL deutlich zu machen, warum so viele Landwirtsfamilien frustriert und enttäuscht über die Politik sind und pauschal als Verursacher von Tierleid, Umweltfrevel und Klimavergiftung abgestempelt werden.“


Die Veranstaltung am vergangenen Montag war vom RLV schon länger geplant, betonte der Bauernpräsident. Sie sei in keiner Weise als Gegenveranstaltung zur Demonstration am kommenden Dienstag (22.10.) gedacht. Röring: „Im Gegenteil, beide Veranstaltungen verfolgen das gleiche Ziel: Politik und Gesellschaft auf die angespannte Situation in der Landwirtschaft  aufmerksam machen. Die Landwirte und Landwirtinnen sind es leid, fast immer nur negativ in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Ihr Einsatz und ihre Veränderungsbereitschaft für mehr Umwelt- und Tierschutz, für Biodiversität, aber auch für Klimaschutz werden nicht ansatzweise gewürdigt oder kommen viel zu kurz. Das verbindet beide Aktionen, auch ohne Absprache.“

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