WLV fordert höhere Erlöse für Milch und Milchprodukte

25. Oktober 2019

Der WLV hat sich in dieser Woche öffentlich zu den laufenden Kontraktverhandlungen bei Milch geäußert und höhere Erzeugerpreise gefordert. Hierbei sieht der Verband den LEH in der Pflicht, die Einkaufspreise für das Milchbasissortiment anzuheben. Dazu sagte WLV-Vizepräsident Wilhelm Brüggemeier: „Die Aussichten auf dem Milchmarkt sind aktuell positiv. Wir fordern den LEH auf, höhere Abgabepreise für frische Milchprodukte zu akzeptieren und damit die Voraussetzung für höhere Erzeugerpreise zu schaffen.“


Der WLV verweist auf die global knappe Versorgung mit Milch und sehr gut laufende Exporte vor allem in Drittstaaten. Europaweit wie global werde das Milchaufkommen deutlich niedriger eingeschätzt als noch vor einigen Wochen. Zudem gehe derzeit das Milchangebot saisonal bedingt weiter zurück.
„Gerade vor den Hintergrund der nun schon im zweiten Jahr in Folge dürrebedingten höheren Futterkosten für die Milchbauern fordern wir die Molkereien auf, hart zu verhandeln und höhere Preise beim LEH durch zu setzen“, so Brüggemeier.

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