Uganda-Projekt des WLV fördert Selbsthilfe ugandischer Bauern

31. Oktober 2019

Seit Herbst 2014 unterstützt der WLV in Uganda ein Projekt zum Aufbau genossenschaftlicher Vermarktungsstrukturen für Kleinbauernfamilien. Wie dieses Projekt mit anderen Initiativen und Partnern verknüpft werden kann, war Thema beim zweiten Treffen des „Netzwerks Uganda“ in Münster. 60 Teilnehmer nutzten auf Einladung von Bauernpräsident Johannes Röring die Gelegenheit zum Austausch. Dieser hob in seiner Begrüßung das besondere Engagement einer Vielzahl von Initiativen in der ländlichen Entwicklungspolitik hervor. Susanne Schulze Bockeloh gab als langjährige Begleiterin des Projekts einen lebendigen Einblick in Zielsetzung, Maßnahmen und erste Erfolge.

Sebastian Lesch, Mitarbeiter im Bundesentwicklungsministerium, erläuterte die Bedeutung der bilateralen Zusammenarbeit und globaler Partnerschaften, etwa bei der Bewältigung des Klimawandels. Andrea Padberg von der Welthungerhilfe sagte, dass neben der Bekämpfung des Hungers als oberstem Ziel auch die Etablierung einer gesunden Ernährung immer wichtiger werde. Zunehmend setze man in der Entwicklungszusammenarbeit auf digitale Innovationen, etwa durch den Einsatz von Wetter-Apps.

In einer Interviewrunde sprachen die Projektverantwortlichen in Uganda, Father Hilary Muheezangango und Betty Namagala, über ihre Arbeit mit den Kleinbauernfamilien in Uganda. Eine zentrale Herausforderung sei etwa die Flächenaneignung durch Investoren. Die ugandischen Bauernfamilien bräuchten Planungssicherheit, auch durch die Klärung von Eigentumsrechten.

Daten werden geladen …