Politik kommt voran bei Roten Grundwasserkörpern

31. Oktober 2019

Rote Grundwasserkörper, Grundsteuer, Offensive Nachhaltigkeit und Bauernproteste: Die Liste der Themen war lang bei der Vorstandssitzung des WLV am vergangenen Montag. Bauernpräsident Johannes Röring forderte in seinem agrarpolitischen Bericht dazu auf, aus den Protesten der Bauern die richtigen Schlüsse zu ziehen. „Wir müssen zeigen, dass der Bauernverband die politische Heimat für alle Bäuerinnen und Bauern ist“, sagte Röring in der Runde der Kreisvorsitzenden. Nachgedacht werden müsse unter anderem über neue Kommunikationswege, um gerade auch die jüngeren Landwirtinnen und Landwirte zu erreichen.

Zur Binnendifferenzierung roter Grundwasserkörper in NRW hat im LANUV ein Workshop unter WLV-Beteiligung stattgefunden. Jetzt gebe es erster Modellansätze zur Neudefinition der Gebietskulisse. Der WLV bringt sich intensiv in die Gespräche ein. Ziel bleibt eine deutliche Reduzierung der betroffenen Flächen.
Mit Blick auf die Reform der Grundsteuer bewertete Röring das Festhalten am Ertragswertverfahren für die Erhebung der Grundsteuer in der Landwirtschaft positiv. Der §51a zu Tierhaltungskooperationen wird aus dem Grundsteuergesetz herausgenommen und ins Jahressteuergesetz überführt. Dies sei ein Erfolg der politischen Arbeit des Bauernverbandes.

Daten werden geladen …