Bundesratsverfahren zur Düngeverordnung eingeleitet

21. Februar 2020

„Die Spirale der stetigen Verschärfung muss beendet werden. Wir brauchen zügig Rechtssicherheit und Klarheit bei der Gebietsabgrenzung und eine enge und differenzierte Abgrenzung der Roten Gebiete.“ Mit dieser Forderung reagiert DBV-Präsident Joachim Rukwied auf die heutige Einleitung des Bundesratsverfahrens zur Düngeverordnung.

Die vom Bauernverband seit Jahren geforderte verpflichtende enge Gebietsabgrenzung sei von der Bundesregierung im Verordnungsentwurf endlich verankert worden, nachdem dies auch von der EU-Kommission angemahnt wurde. Bund und Länder seien jetzt gefordert, schnell und fachlich fundiert die Kriterien für die Gebietsabgrenzung festzulegen. Und der WLV fordert: Die vom Land NRW vorgeschlagenen Wege zur Binnendifferenzierung der belasteten Gebiete müssen sich in der Verwaltungsvorschrift zur Düngeverordnung wiederfinden.

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